this post was submitted on 03 Apr 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

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founded 9 months ago
MODERATORS
 

Es geht langsam los. Die Dänen legen vor und beim Kaffee mit Freunden heißt es: „Wir kaufen statt Coca-Cola jetzt Afri“. Wie viel Lebensqualität sind Sie bereit, zu opfern? Eine Kolumne.

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[–] Quittenbrot@feddit.org 6 points 1 day ago (5 children)

Naja, aber sagst du nicht selber hier drunter, dass du zb auf Apple trotzdem nicht verzichten möchtest? Was man jedoch für einen stringenten US-Boykott auch machen müsste.

Insofern würde ich da schon von Opfern von "Lebensqualität" sprechen, denn genau das steckt ja dahinter, wenn wir zwar die Erdnussbutter oder den Burger stehen lassen, aber eben doch bei Netflix oder an unserem Apple hängen, weil das schon sehr viel mehr wehtun würde.

Die Rewe-Erdnussbutter hat Erdnüsse aus Argentinien und wird in den Niederlanden produziert 😉

[–] kuerbiskernoel@feddit.org 7 points 1 day ago (1 children)

Hätte gedacht ich würde Lebensqualität opfern, hab aber durch den Umstieg auf Linux Lebensqualität gewonnen.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 3 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Absolut nervige Windows-Probleme ein für allemal los zu sein, ist schon sehr viel Lebensqualität. Es gibt recht viele Linux-Distributionen, die auf nicht komplett exotischer Hardware besser laufen und mit weniger Aufwand zu installieren und einzurichten sind, als Windows. Einmal richtig eingerichtet, sind die dann auch, von Releasewechseln abgesehen, praktisch wartungsfrei.

Auch das unheilige Machwerk der Apfelsekte hab ich eigentlich auch eher nur als umständlich in Wartung und Konfiguration empfunden. Wenn man da irgendwas auch nur marginal anders will, als Apple das vorgibt, wird es blöd, oder geht halt nicht.

[–] NFL233@feddit.org 5 points 1 day ago (1 children)

Ich komme damit klar, nicht 100% konsequent zu sein.

[–] Quittenbrot@feddit.org 6 points 1 day ago (1 children)

Kein Stress, ich auch. Aber obwohl du die Aussage "Lebensqualität opfern" kritisierst, verzichtest du doch quasi aus genau diesem Grund auf einen Boykott von Apple. Insofern hat der Artikel damit doch recht, wenn er fragt, wie viel Lebensqualität wir hierfür tatsächlich bereit sind zu opfern.

[–] NFL233@feddit.org 3 points 1 day ago
[–] Ibuthyr@lemmy.wtf 2 points 1 day ago (1 children)

Hab noch nie was von Apple besessen und zocken kann man mittlerweile auch auf Linux ganz gut. GrapheneOS gegen google und soziale Medien außer Lemmy nutze ich schon lange nicht mehr. Das geht schon klar ohne den Amis. Lediglich bei Filmen und Serien wird es schwierig.

[–] seeigel@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)

GrapheneOS gegen google

Auf welchem Gerät?

[–] Ibuthyr@lemmy.wtf 2 points 1 day ago

Auf meinem Pixel 7 Pro, das ich schon länger besitze. Ich plane auch nicht in absehbarer Zeit umzustellen...

[–] superkret@feddit.org 2 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Was häufig übersehen wird: Man muss nicht aufhören, Produkte eines Konzerns zu nutzen, um ihn zu boykottieren.
Man muss nur aufhören, Geld an ihn zu zahlen.
Wenn ich z.B. mein iphone immer nur gebraucht kaufe, zahle ich über die gesamte Nutzungsdauer keinen einzigen Cent an Apple. Ich nutze aber weiter ihre Server, was sie Geld kostet.

Klar zahlen die App-Entwickler Geld an Apple, und der Vorbesitzer hat auch Geld an Apple gezahlt, vielleicht in der Hoffnung, etwas davon beim Wiederverkauf zurückzubekommen. Aber das war nicht meine Entscheidung und nicht mein Geld.

Und wenn man so indirekte Kontributionen auch konsequent vermeiden will, muss man halt echt in den Wald gehen.

Wenn man will, kann man ja noch das Apple Logo mit einem EU-Flaggen-Sticker überkleben.

[–] Quittenbrot@feddit.org 3 points 1 day ago

Ich stimme dir größtenteils zu. So ganz raus ist man mit dem Second-Hand-Ansatz jedoch nicht: einerseits stärkt eine Nachfrage nach Gebraucht-iPhones den Markt für iPhones insgesamt, was es für Erstkäufer interessanter macht, sie zu kaufen. Andererseits steuert man natürlich auch bei, die Marktmacht Apples zu sichern, denn auch ein Gebraucht-iPhone-Nutzer ist ein Nutzer des Apple-Ökosystems und verschafft diesem damit Stärke und Relevanz.

Aber natürlich sind wir am Ende eben auch alle nur normale Menschen, die Dinge nie dogmatisch zu 100% durchziehen und da ist dein Ansatz natürlich ein sehr guter Mittelweg!